Forschungsschwerpunkt Translationale Neurowissenschaften Mainz

Information für GBS – Studieninteressierte

 

Willkommen bei der Gutenberg Brain Study!

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen die Gutenberg Brain Study (GBS) mit ihren Projekten, Mitarbeitern und Abläufen vorstellen.

Die GBS ist ein Projekt des Forschungszentrums für Translationale Neurowissenschaften an der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Das FTN ist ein Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Johannes Gutenberg-Universität, die auf dem Gebiet biomedizinischer Forschung arbeiten. Im FTN arbeiten Grundlagenforschung und klinische Forschung interdisziplinär zusammen. Ziel der beim FTN aktiven Grundlagenforscher und Kliniker ist es, Mechanismen der neuralen Anpassung und der Selbstregulation des Nervensystems zu klären und die Ergebnisse in klinisches Handeln umzusetzen. Das FTN soll zur patientennahen Umsetzung der Forschungsergebnisse in den molekularen und zellulären Neurowissenschaften beitragen.

Die GBS beschäftigt sich mit „Genetischen und umweltbedingten Determinanten der Hirngesundheit“. Ihr Ziel ist es, eine große, bevölkerungsrepräsentative Stichprobe gesunder Menschen bezüglich natürlich vorkommender Genvarianten, die die Funktionsweise des Gehirns beeinflussen könnten und für die Aufrechterhaltung der Hirngesundheit eine Rolle spielen könnten, zu untersuchen. Letztendlich soll dieses Wissen für präventives und therapeutisches Handeln nutzbar gemacht werden.

Es soll eine Daten- und Biobank aufgebaut werden. Zu diesem Zwecke werden zufällig ausgewählte Bürger der Stadt Mainz angeschrieben und gebeten, sich als Proband zur Verfügung zu stellen. Diese Auswahl geschieht im Einklang mit dem Meldegesetz des Landes Rheinland-Pfalz und unter Berücksichtigung aller Datenschutzbestimmungen. Auf Basis dieser Datenbank werden zukünftig verschiedene Studien mit neurowissenschaftlichen Fragstellungen stattfinden.

In nachfolgenden Studien sollen dann zwei wesentliche Kernthemen verfolgt werden: Filterprozesse des Gehirns und Resilienz.

Die Filterprozesse dienen dazu, unser Gehirn vor einer Reizüberflutung zu schützen. Der Einfluss von Umweltvariablen auf diese Filterprozesse soll zwischen verschiedenen genetischen Varianten untersucht werden. Dazu werden die Hirnstruktur (d.h. z.B. Größe bestimmter Hirnregionen), die Hirnfunktion, (d.h. z.B. die regionale Hirnaktivierung beim Bearbeiten bestimmter Aufgaben oder die elektrische bzw. rhythmische Hirnaktivität) und  Faktoren der Persönlichkeit untersucht. Hierbei kann es sich je nach Fragestellung um Fragebögen, elektroenzephalograpische Untersuchungen (Hirnströme) oder auch magnetresonanz-tomographische Untersuchungen (Kernspintomographie) handeln.

Die Resilienzforschung beschäftigt sich mit der Frage, weshalb manche Menschen unter Belastung keine psychiatrischen Erkrankungen entwickeln. Resilienz bezeichnet die Fähigkeit von Personen, ihre psychische Gesundheit unter diesen belastenden Lebenssituationen aufrecht zu erhalten.

 

 

 

 

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