Forschungsschwerpunkt Translationale Neurowissenschaften Mainz

Untersuchungsmethoden

MRT und fMRT

EEG

Psychophysiologische Methoden

 

Magnetresonanztomographie (MRT) und funktionelle MRT (fMRT)

Die Magnetresonanztomographie ist ein nicht-invasives Verfahren zur Darstellung von Organen und Geweben ohne Verwendung von Röntgenstrahlen. Die Bildgebung basiert auf einem sehr starken Magnetfeld und ist nach heutigem Wissensstand für den Körper völlig unschädlich.

MRT_1

Die Anwendung von Magnetfeldern bei der MRT-Untersuchung schließt die Teilnahme von Personen aus, die elektrische Geräte (z.B. Herzschrittmacher, Medikamentenpumpen usw.) oder Metallteile (z.B. Schrauben nach Knochenbruch) im oder am Körper haben. Die räumlichen Verhältnisse im MR-Tomographen lassen es nicht zu, Personen mit starken Rückenbeschwerden oder übermäßigem Übergewicht zu untersuchen.

Bei der Untersuchung liegen die Probanden auf einem Tisch, welcher sie in die zylinderförmige Öffnung des MR-Tomographen hinein fährt, wo sich die starken Magnetfelder befinden. Zusätzlich wird ein Rahmen (die Magnetspule) um den Kopf gelegt. Während der Messung ist ein mehr oder minder starkes Klopfen zu hören, welches von den elektrischen Umschaltvorgängen der Gradientenfelder herrührt. Um Schäden am Gehör zu vermeiden, erhalten die Probanden  vor der Messung einen Gehörschutz. Die Untersuchungszeit liegt zwischen 10 Minuten und 2 Stunden, wobei die meisten Studien etwa 45-60 Minuten dauern.

MRT_2

 

 

Elektroenzephalographie (EEG)

Die Elektroenzephalographie ist eine nicht-invasive Methode zur Darstellung der elektrischen Aktivität des Gehirns. Dazu werden über Elektroden Spannungsschwankungen von der Kopfoberfläche abgeleitet. Ursache dieser Spannungsschwankungen sind Vorgänge in den einzelnen Gehirnzellen, die bei der Verarbeitung von Informationen ablaufen.

EEG_1

 

Psychophysiologische Methoden

1.) Messung der Hautleitfähigkeit

2.) EMG des Blinkreflexes

 

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